Dienstag, 19. August 2014

To Do List Systeme - Chalene Johnson vs. Mark Foster

Huhu! :(
Ich muss erst einmal beichten: Ich war heute suuuuuper faul. Außer essen und tausend Filofaxyoutube-Videos gucken, habe ich nichts Produktives gemacht. Ach doch, ich habe mir selbst jetzt auch ein Filofax bestellt. *lach* Dabei habe ich wieder tausend Dinge zu erledigen. Und während ich mich schon mal auf die Suche nach Einlagen für den neuen Kalender gemacht habe, habe ich bei To Do Listen ein Zeitmanagement von Mark Foster gefunden. Jetzt kenne ich natürlich dank 30 Day Push das To Do Listen System von Chalene Johnson, aber das von Herrn Foster finde ich auch irgendwie interessant. Es klingt nur etwas kompliziert. Deshalb stelle ich hier gleich mal beide Systeme gegenüber und werde ab morgen das System von Mark Foster für eine Woche testen!


Chalene Johnson´s To-Do-Liste
1. Die To Do Liste jeden Tag zur selben Zeit am selben Ort erstellen. (Bei mir ist das immer morgens im Bett nach dem Aufwachen)
2. Die To-Do-Liste immer bei sich haben.
3. Jede Liste mit 1-3 Aufgaben bestücken, die euch eurem Push-Goal näher bringen. (Dafür müsst ihr wissen, was ein Push-Goal ist und da das hier jetzt zu lange wäre: macht einfach die 30 Day Push Challenge mit, dann lernt ihr alles!)
4. Nur Dinge, die heute getan werden müssen, kommen auf die Liste, alles andere auf die Morgen-, Diese Woche- oder Irgendwann-Liste. 
5. Schau dir deine Liste immer wieder über den Tag an, checke sie am besten stündlich wie deine E-Mails.

Mark Foster´s To-Do-Liste
1. Es werden zwei Listen erstellt. Die alte und die neue Liste.
2. Zuerst wird die alte Liste erstellt. (Am besten abends) Mit allem, was man in den nächsten Tagen und Wochen erledigen will. Die neue Liste bleibt erst einmal leer.
3. Man beginnt mit den Aufgaben der alten Liste. Sobald neue Aufgaben auftauchen, werden diese auf die neue Liste gesetzt.
4. Nun der Unterschied: Die Aufgaben der alten Liste können in welcher Reihenfolge auch immer abgearbeitet werden und man so lange, wie man will dran sitzen. 
5. Wenn eine Aufgabe fertig ist, wird sie durchgestrichen. Ist es eine wiederkehrende Aufgabe (auf der alten Liste), kommt sie auf die neue Liste.
6. Aufgaben, die nicht fertig gestellt werden, werden trotzdem durchgestrichen und am Ende der Liste wieder aufgeschrieben. (Damit man sieht, woran man gearbeitet hat)
7. Aufgaben der neuen Liste müssen von oben nach unten abgearbeitet werden. Wenn man also mit Aufgabe 5 beginnt, kann man nicht mehr Aufgabe 1-4 machen, sondern muss eine der weiteren Aufgaben nach 5 bearbeiten. Unfertige Aufgaben werden wieder ans Ende der Liste geschrieben.
8. Wenn man das Ende der neuen Liste erreicht hat, geht man zurück zur alten Liste. Und beginnt wieder bei Schritt 3. 
9. Jedes Mal, wenn man an der alten Liste arbeitet, muss wenigstens eine Aufgabe erledigt werden. Wenn nicht, werden alle Aufgaben der alten Liste gestrichen.
10. Wenn die alte Liste abgearbeitet ist, wird die neue Liste zur alten Liste. Und man erstellt eine neue "neue Liste". 
Tipp: Es wird empfohlen, eine weitere Liste mit Aufgaben ohne Deadlines zu haben, also Dinge, die man irgendwann mal machen will. 

Hier kann man das System selbst mal nachlesen.

Okay, ich gebe zu, die zweite To-Do-Liste klingt irgendwie ziemlich kompliziert. Aber mir gefallen solche Systeme und warum nicht probieren? Und dadurch, dass ich sie gerade ins Deutsche übersetzt habe, verstehe ich das System schon gleich viel besser. Ich berichte euch dann in ein bis zwei Wochen! :)





1 Kommentar:

  1. Ich bin ja auch so ein bisschen dem filofaxing verfallen. Allerdings habe ich einen normalen Kalender und (noch) nicht so viel Schnickschnack zum verzieren. Gibt ja sehr viel Kitsch.
    In den Kalender schreibe ich aber auch sämtliche Sachen. U.a auch to-do-Listen. Mit den Apps komme ich einfach gar nicht klar, ich muss das selbst schreiben, abhaken, mit Farben markieren usw.
    Die Youtube-Videos dazu schaue ich mir auch total gerne an :-)
    Erzähl doch später bitte mal mehr zu deinem Filofax und zeig dein Zubehör *g*

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